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Sonntag, 4. Dezember 2016

Die Plunge Protection Line: Schutz vor dem Rutsch?



Kaum zu glauben, aber wahr! Es gibt sie tatsächlich: Eine Händlergruppe, die an der Börse keine andere Aufgabe hat, als Schlimmes zu verhindern. In Amerika munkelt man seit Ende der 80-er Jahre von einem "Plunge Protection Team", das immer dann zum Einsatz kommen soll, wenn große Angst die Börsen erschüttert.  Niemand weiß, wer diese Händler sind, niemand weiß, wer sie anleitet, oder ob es sie wirklich gibt.  Man kann sie nur  nachweisen - oder sage ich besser vermuten? - durch Analyse des Kursverhaltens.

Bei meinen Analysen konzentriere ich mich auf Strukturen, nach deren Prinzipien sich Kursfolgen zusammensetzen. So gelange ich zu tagesgültigen Kursmarken, an denen der Markt eine Entscheidung treffen kann und dies auch tut, gleichgültig ob Wende, Verzögerung oder Durchbruch. . Diese Methode führt zu erstaunlichen Trefferquoten und zu tieferen Erkenntnissen.

Eine dieser Kursmarken wurde am Freitag bei 10.427 Punkten erreicht. Hier befand sich an dem Tage gleichzeitig eine Kreuzunterstützung, die sich aus einer Reihe von Kursen seit dem Februartief entwickelt hatte: 'Plunge Protection Line' habe ich sie genannt. Entlang dieser Linie wurden nicht nur zu Jahresanfang die Kurse vor noch schweren Stürzen bewahrt, auch wurde ganz offensichtlich kurz vor dem Brexit  - und kurz vor den amerikanischen Wahlen - dort die Talfahrt gebremst.


Nicolas hatte am Freitag einen einen schönen Mitschnitt des Handels vom Future des Dax gemacht. Sie sehen in diesem Filmchen deutlich, wie große Kaufpositionen unterhalb der 'Plunge Protection Line' geradezu abschreckend auf die Händler wirkten, die Dax gerne weiter verkauft hätten.


Mit herzlichem Dank: http://quantprint.webnode.fr


Mich beeindrucken immer wieder die inneren Strukturlinien, an denen die echten Marktentscheider aktiv werden. Es gibt in meinem Chart eine ganze Reihe von Linien, die tiefer, andere die höher liegen. Eine von diesen, die 'Beschleunigungslinie', wird voraussichtlich am Montag dafür sorgen, dass Dax am Morgen entweder kräftig verliert oder  - bei Erhalt - kräftig nach oben schnellt... Genau so, wie wir es das Jahr über verschiedentlich gesehen haben.  Alle weiterreichenden Entscheidungen werden vermutlich ins neue Jahr verschoben. Das hindert nicht, dass wir vielleicht rein "zufällig" noch ein neues Jahreshoch erleben werden. Man weiß es nicht. Ich nehme  an, dass man alles tun wird, um uns das Weihnachtsfest nicht zu verderben. Ja, hoffentlich!

Gesundheit und Wohlbefinden


PS: Achten Sie darauf, wie sich der Dollar Index verhält! Hier wird verhandelt, von welchen Anlageklassen Sie voraussichtlich profitieren werden. Oder bestellen Sie am besten gleich ein Abonnement von gittaa's. In meinem täglichen Börsenletter, der meist in der Frühe gegen 7.30 Uhr veröffentlicht wird, finden Sie nicht nur die entscheidenden Kursmarken für Dax zusammen mit einer Aufmerksamkeitslinie, sondern auch einen Blick  auf einige wichtige Einflussfaktoren.



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Sonntag, 16. Oktober 2016

Auf der Suche nach der verlorenen Tasse im Dax




Wenn jemand sich ungewöhnlich verhält, fragt man mit dem Volksmunde schon gerne einmal, wie es sich mit den Tassen in seinem Schrank verhält. Ich habe daher bei Dax zu Hause geforscht und bin fündig geworden: Eine Tasse von Versace.

"Wie, was?" werden Sie, liebe Leser, lachend fragen. Ich erkläre es sogleich. Ein Analyse der Formation seit August des Jahres hatte ein mögliches Doppeltop zur Erscheinung gebracht.

Um die Sache so richtig auf mich wirken zu lassen, stellte ich Dax auf den Kopf.




Wie man jetzt gut erkennt, handelt es sich in umgekehrter Betrachtung um einen Bottom mit einem ungewöhnlichen Henkel. Vielleicht möchte man behaupten "barock". Ein Bottom, wie auch ein Doppeltop, wird selten zerschlagen, wenn aber doch, wird die Aussage extrem zur Gegenmeinung verwandelt; aus bearish wird stark bullish und aus bullish wird stark bearish.


Für den Anleger droht, wenn die bullisher Seite gewinnt, keine Gefahr, ungemütlich wird es nur, wenn Dax seine gefasste Meinung behauptet und das tut, was er nach Meinung der Notenbanken nicht darf, fallen, schon gar nicht tief. Daher gilt es morgen und in den folgenden Tagen, den Kursmarken im Bereich der roten Linien Beachtung zu schenken. 10.430, 10.350, besonders aber 10.161 sind wichtig. Die erstgenannten Marken gelten als Warnungen, die letzte vielleicht als Lichtschalter. Wenn da einer kippelt, könnte es vorübergehend zu einem Stromausfall kommen. Sie, liebe Leser, wissen was ich meine.

So bleibt die Situation  nervenaufreibend, besonders dann, wenn es am Montag vielleicht zu einem Doji mit langem Docht und langer Lunte kommt. Die freischwebende Tageskerz vom Donnerstag wird, in dieser mittleren Lage im Chart, voraussichtlich keine Aussicht haben, ihr schwebendes Dasein zu verlängern. Im Zuge ihrer Einverleibung in das System könnte Dax auch tiefer als 10.350 Punkte fallen. Jede Schrecksekunde kann sehr schnell eine Gegenreaktion auslösen. Nach oben hinaus, über 10.588 Punkte, sollte Dax nicht mehr kommen, damit die Bullen endlich Ruhe geben. Es ist Aufgabe genug, Dax bis zum Freitag zwischen 10.161 und 10.535 Punkten zu halten.  Ist er geschickt, macht Dax es genau so. Er würde damit vorbereiten,  und das vollenden, was Sie in meinem Letter schon länger lesen. Die Trendmechanik wird zwar täglich frisch gepampert, was aber an den Alterungserscheinungen von Dax nichts ändert..... Nun, es soll auch Wunder geben. Dann steht Dax noch einmal auf, um spazieren zu gehen.......


An dieser Stelle unterbreche ich das kostenfreie Lesen. Es geht im Letter für meine Abonnenten ganz solide weiter, mit allen Kursmarken und Zusammenhängen der Finanzmärkte, so wie immer, heute mit einem Wort zu Gold und Silber, auch zum Euro und den amerikanischen Indizes.

Wollen Sie meinen spannenden Letter täglich lesen, müssten Sie, liebe Leser, sich zur Kasse bewegen. Sie würden sich den zahlreichen Abonnenten aus Europa und von Übersee anschließen und erführen täglich, welche Kursmarken nun entscheidend werden.

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Sonntag, 11. September 2016

Mein Chart zur Forward Guidance für das Jahr 2016


Gerade bereite ich mich auf den Letter für  den Start in die neue Woche vor. Dabei fällt mir mein Chart zur Forward Guidance für 2016 in die Hände. Das Jahr läuft jetzt auf das letzte Quartal zu, und Anleger freuen sich vielleicht, bald günstig investieren zu können.
Genau betrachtet spricht das Bild weniger von Chancen, mehr von Risiken.  Das war schon zum Endes des Jahres 2015 so. Der Chart ist - mit allen Linien - so geblieben, wie er vor dem Handelsstart ins neue Jahr entwickelt worden war. Damals notierte die rote Entscheidungslinie  bei 10.384 Punkten, heute bei 10.785 Punkten. - Voraussichtlich wird Dax 10.384 Punkte am Montag unterbieten. Es ist meine Art zu analysieren, und  man kann langsam erahnen, wie trefflich meine Grundannahmen waren.

Es lohnt sich immer, gittaa's zu abonnieren und sich den Lesern aus Europa und von Übersee anzuschließen.

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Dienstag, 9. August 2016

....wenn es an Dynamik mangelt


So sieht es aus in gittaa's Chart, wenn es an Dynamik mangelt.

Was soll nun werden, wenn Nasdaq wieder kurz von dem Allzeithoch des Jahres 2000 dankend abwinkt?

Wird Dax bluten .... oder kann er widerstehen?

Sie, liebe Leser, können täglich mitlesen, wie es Dax ergeht und wohin seine Schritte gelenkt werden... wenn Sie sich dynamisch entscheiden und sich ab sofort als Abonnent einwählen. Manche sagen, zu 90% trifft es zu, was gittaa schreibt. Ich selbst zähle es nicht mit, denn täglich werden die genannten Kursmarken angelaufen, wenn auch nicht alle immer punktgenau.

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Montag, 25. Juli 2016

Wo die Musik spielt



Begann das Drama der großen Krise nicht im Jahr 2000, als nach einer ungemeinen Euphorie sich eine gigantische Technologie-Blase gebildet hatte, die mit der Wende ins neue Jahrtausend in sich zusammenfiel?

Gerne vergessen wir, dass die Entwicklung und Verbreitung der neuen Technologien von anderen Erscheinungen und weltwirtschaftlichen Zusammenhängen begleitetet waren: Die ehemalig kommunistischen Systeme veränderten ab 1990 ihr Profil. Etliche Millionen neue Markteilnehmer veränderten die Einflussgrößen auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite wie auch die Kapitalströme.

Das Ausmaß der Veränderungen der Kaptialströme kann man an der Entwicklung der Börse in Shanghai nachvollziehen.



Gut 25 Jahre  (eine ganze Generation) weiter, erkennt man: Die technologische Entwicklung schreitet voran. Schwieriger wird es mit dem Fortschritt bei der Anzahl der Marktteilnehmer.














Weltweit soll die Bevölkerung bis 2100  um 52,5% expandieren; nur nicht in Europa. Hier soll sie, nach Berechnungen der Vereinten Nationen, um 12,5% schrumpfen. Wundert es, dass man versucht, die Bevölkerungsströme umzulenken? Wahrscheinlich hat niemand eine Idee, wie man die Bevölkerung Afrikas zu ähnlichen Marktteilnehmern heranreifen lassen kann, wie die der heutigen Industrieländer. Das ist, wie man nun ahnt, eine Aufgabe für Deutschland.
Ob das gut gehen kann?

Jedenfalls sieht sich die amerikanische Wirtschaft als Profiteur auf der ganzen Linie und erwartet auch dort die richtige Lenkung der Kapitalströme. Die amerikanischen Indizes können nicht fallen, jedenfalls nicht tief, nur soweit, wie es stützende Hände zulassen. Es dient dem Wohl des Ganzen.

Nasdaq ist der Vorläufer. Er wird uns verkünden, dass  Finanzkrisen und deren Ursachen überwunden werden können.
Am vergangenen Freitag ließ er von der Barriere bei 4.668,5 Punkten nicht los.
Das hat ganz einfach die Bewandtnis, dass dies die letzte Barriere vor dem Allzeithoch des Jahres 2000 ist.  Nasdaq hatte seit Juli 2015 mehrmals versucht, das Allzeithoch, das mit 4.816,35 Punkten notiert, zu erobern.  Jedesmal war er an der genannten Barriere gescheitert. Bei seinen Versuchen hat er ordentliche Gaps geschlagen, so dass sich daraus eine Linie entwickelte, die jetzt mit der Barriere zusammentrifft. Nasdaq wird sie erneut mit einem Gap überspringen und mit einer fulminanten Rallye, die wie im Jahr 2000 bei 4.400 Punkten einsetzte, über das Allzeithoch hinwegspritzen. dabei gar bis zur nächsten Barriere gelangen. Ich erwarte genau das: Dem Zinsentscheid der FED am kommenden Mittwoch werden die Märkte freudig entgegeneilen, und freudig werden sie auf die neuen Maßnahmen der Bank of Japan warten, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bekannt gegeben werden........


Dies, liebe Leser, ist ein Ausschnitt aus 'gittaas' heutigem Letter, Wenn es so oder ähnlich kommt wie beschrieben, werden die Folgen weit reichen. Genaueres stand schon geschrieben und wird auch  in den kommenden Tagen wiederholt werden..... nicht für jeden, aber für alle Abonnenten. Zu denen können Sie, liebe Leser, auch zählen.

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Donnerstag, 21. Juli 2016

Slightly Mad



Herzliche Grüße an alle Leser 




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Sonntag, 3. Juli 2016

Zwei Linien, die das Problem beschreiben


Meist sind Sie, liebe Leser, es ja gewohnt, dass ich Ihnen Dax, mit feinem Skalpell seziert, präsentiere, so dass das große Ganze, zwar gemeint, aber bisweilen in Vergessenheit verschwindet. Heute beschränke ich mich eingangs auf zwei Linien, die das gegenwärtige Problem beschreiben.
Von hier aus wird es  ausgedehnt, bis wir das ganze Marktumfeld integriert haben und vorausahnen was folgt. Ich hoffe es gelingt bis zur Veröffentlichung heute am späten Abend.

Wenn Sie neugierig sind und alles verfolgen wollen, sollten Sie schnell abonnieren. Dann können Sie schon morgen vor Handelsbeginn an allem teilhaben.

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