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Montag, 17. Juli 2017

Dow: Ein Schatten seiner selbst




Am Freitag schloss Dow zufällig an einer Kursmarke, auf die man lange hat warten müssen. Jetzt wird es spannen, ob er die nächsten Widerstände auch noch überwinden will, besonders deshalb, weil in allen Medien und bei vielen Indexuntersuchungen auf die niedrige Volatilität hingewiesen wird, was ja bedeuten würde, dass Dow  - immer an der Wand der Angst entlang, sprich entlang des oberen Bollinger Bandes -  weiter aufwärts krabbeln würde.... bis es kracht.

VIX, der Volatilitätsindex zum S&P, befindet sich auf historisch niedrigem Niveau. Ein ganz klein wenig tiefer notierte er nur am 1. Dezember 1993 mit 8,89 Punkten.
Zum letzten Mal sauste er am 1.August 2015 in die Höhe, was für die amerikanischen Indizes erhebliche Konsequenzen hatte.


Genau das schauen wir uns jetzt im Dow an.


Das eigentliche Drama begann im Jahr 2013, als Dow durch die anhaltenden Maßnahmen der Notenbanken, hier FED, EZB und BOJ im Einklang, gezwungen wurde, seine bearishe Verkeilung ins Unendliche fortzusetzen. Dabei entwickelte er einen Schatten seiner selbst, der bis in den Sommer 2015 anhalten sollte. Die Entladung aus der angesammelten Entropie, Information, Geldmenge, generierte dann einen Aufwärtskanal, so wie wir ihn seit Februar 2016 einzeichnen können.

In ihrer Sitzung von Mitte März 2015 kündigte die FED eine erste Zinserhöhung nach neunjähriger Niedrigzinspolitik an. Die tatsächliche Zinserhöhung gab es dann aber spät, erst zu Weihnachten 2015, als der Markt längst schon wieder auf neue Hochs zusteuerte und dann vor Schreck doch die tiefen Kurse suchen musste.

Seither konnten weder Brexit, noch Trump, noch die zögerlich angeordneten nächsten Zinsschritte Dow etwas anhaben. Jedes positive  aber auch jedes Schwächesignal der amerikanischen Wirtschaft wurde genutzt, um die Indizes anzutreiben, so auch am vergangenen Freitag, frei nach dem Motto:" Die FED kann die Zinsen doch nicht weiter anheben".

Im Chart ist es den Kursen inzwischen gelungen, die bearishe Verkeilung von unten anzugreifen. Dabei konnte Dow einen ersten kleinen neuen Schatten seiner selbst - oder seines Trendverlaufs - ausbilden. Bietet beides zusammen nicht Widerstand genug, könnte der Index ausbrechen und größere Schatten werfen, bis Mitte oder Ende des kommenden Jahres vielleicht bis zu 27.300 Punkten.

Wenn jemand aber wie ein Schatten seiner selbst erscheint, ist im landläufigen Sinne des geflügelten Wortes, sein nahes Ende gemeint. Dann könnte Dow nach einem unteren Auflagepunkt im Trendkanal suchen, vielleicht gegen den Preis einer Schattenbildung. Wer weiß?

Die Kursmarke 27.300 habe ich vom erfahrenen Point und Figure Analysten Jörg Mahnert übernommen. Danke Herr Mahnert!


Gesundheit und Wohlbefinden

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Montag, 27. März 2017

Mein Kommentar zum Thema "crash" am 26.März 2017

 Erinnerung: ..als ich im Oktober 2007 auf einer Tagung ein paar Experten aus der Fondbranche fragte, da war keiner long. Man muss unterscheiden zwischen dem, was offiziell kursiert und was sich in Hintergrund tut....Man kann auch einen "crash" so lange ankündigen, bis es niemand mehr glaubt.... die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig. Eine ausgedehnte Korrektur ist noch längst kein "crash", der hat bestimmte Merkmale. Als "crash" bezeichnen wir inzwischen eine schnell ablaufende Korrektur. Charttechnisch hat ein crash ganz bestimmte Merkmale. Historisch gesehen, über die letzten 30 Jahre, kämen wir jetzt überhaupt erst in die Lage einen crash zu produzieren, nämlich dann, wenn eine Korrektur von 50% überschritten würde. Nahe waren wir vielleicht 2009 daran. Heute wäre es, charttechnisch gesehen, einfacher als im Jahr 2003 und 2009 so etwas auszulösen .... Das ist die Lage... aber keiner weiß was kommt.

Samstag, 25. März 2017

Frühling



Frühling

für Dichter und Denker wohl gemacht,
die nun von ihren Stuben das Denken
in Straßencafes verschieben.

Der Nerd packt seine Sonnenbrille aus,
um heimlich den Algorithmus watschelnder Enten
am Rande des Parkteichs zu bedenken.

Ein Kind verschmäht die Blüten,
wie sie im Gras ihre zarten Knospen öffnen.
„Ich will ein Eis, Mama, ein Eis!“

Frühling, wo bist Du geblieben, 
mit deinem blauen Band
und all den Düften über Stadt und Land?

Lachst noch immer?
























Es gibt nichts Schöneres als Börse



Gerade habe ich einen alten Chart ausgegraben... es gibt nichts Schöneres als Börse?
Werfen sie bitte auch einmal einen Blick auf das Sentiment Panic/Euphoria der Citigroup.

Es lohnt sich immer https://gittaa.de zu bestellen.

Ich wünsche allen Lesern ein sonniges Frühlingswochenende!

Gesundheit und Wohlbefinden












Sonntag, 8. Januar 2017

Für alle Fälle....




Ich weiß nicht, was vor sich geht, aber irgendetwas stimmt nicht. Am meisten beeindruckt mich Dow Jones Transportation Average Industrial. Er war ja zum Jahresende 2016 mit auffallenden und extremen Umsätzen zu einem neuen Allzeithoch gezwungen worden, so dass er die aufeinanderfolgenden Allzeithochs im Dow bestätigen konnte. Das neue Allzeithoch im Transportation konnte bislang jedoch nicht bestätigt werden. Am Freitag wurde - mit wiederum extrem hohen Umsätzen - das verhindert, was drohte, nämlich wegzubrechen.
Dieser extreme Befund gibt mir deshalb zu denken, weil die Umsätze an den Höhepunkten, als sich die Krise 2007 und 2008 ihren Weg bahnte, noch übertroffen wurden.

Nun will ich nicht behaupten, dass ich alles treffend interpretiere, doch auffällig bleibt dieser Vorgang. Vorsorglich  habe ich daher heute einen Letter "Für alle Fälle...." geschrieben. Den können Sie lesen, wenn Sie gittaa's abonnieren. Zugänglich ist Ihnen, liebe Leser, dann auch meine Forward Guidance für das Jahr 2017.

https://gittaa.de


Halten Sie die Ohrenschützer, festes Schuhwerk und einen wärmenden Schal bereit, falls ein Kälteeinbruch kommt. Schneeschieber, Streusalz ,..... na, Sie wissen schon was Sie brauchen werden .....

Gesundheit und Wohlbefinden





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Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten, liebe Leser!



Dax klammerte sich auch gestern wieder an seine Marken 11.455 und 11.466. Soll er nur machen. Wir werden uns in den nächsten Tagen an Köstlichkeiten laben und uns von Herzen mit allen Familienmitgliedern, mit Freunden und lieben Bekannten im Lichterglanz umarmen.
Mit vielen "heidnischen" Zugaben feiern wir die Geburt des Christuskindes, Lichtbringer am dunkelsten Punkt des Jahres, Erneuerer, Überwinder und Menschenfreund. Ich wünschen Ihnen, liebe Leser, ein Frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und allen Reichtum dieser Welt, besonders diesen, den wir nicht für Geld kriegen.

Zum 27. Dezember wird mein nächster Letter vorliegen und zum Jahreswechsel meine Forward Guidance für das Jahr 2017.
Ich danke Ihnen, dass Sie jeden Morgen erwartungsvoll meinen Letter aufschlagen und seinen Wert zu schätzen wissen. Wie in der Vergangenheit werde ich Dax auf der Spur bleiben, so dass Sie die wohl besten Kursmarken, die täglich vorausschauend - vor Handelsbeginn -, veröffentlicht werden, bei gittaa.de finden können.

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Gesundheit und Wohlbefinden




Sonntag, 4. Dezember 2016

Die Plunge Protection Line: Schutz vor dem Rutsch?



Kaum zu glauben, aber wahr! Es gibt sie tatsächlich: Eine Händlergruppe, die an der Börse keine andere Aufgabe hat, als Schlimmes zu verhindern. In Amerika munkelt man seit Ende der 80-er Jahre von einem "Plunge Protection Team", das immer dann zum Einsatz kommen soll, wenn große Angst die Börsen erschüttert.  Niemand weiß, wer diese Händler sind, niemand weiß, wer sie anleitet, oder ob es sie wirklich gibt.  Man kann sie nur  nachweisen - oder sage ich besser vermuten? - durch Analyse des Kursverhaltens.

Bei meinen Analysen konzentriere ich mich auf Strukturen, nach deren Prinzipien sich Kursfolgen zusammensetzen. So gelange ich zu tagesgültigen Kursmarken, an denen der Markt eine Entscheidung treffen kann und dies auch tut, gleichgültig ob Wende, Verzögerung oder Durchbruch. . Diese Methode führt zu erstaunlichen Trefferquoten und zu tieferen Erkenntnissen.

Eine dieser Kursmarken wurde am Freitag bei 10.427 Punkten erreicht. Hier befand sich an dem Tage gleichzeitig eine Kreuzunterstützung, die sich aus einer Reihe von Kursen seit dem Februartief entwickelt hatte: 'Plunge Protection Line' habe ich sie genannt. Entlang dieser Linie wurden nicht nur zu Jahresanfang die Kurse vor noch schweren Stürzen bewahrt, auch wurde ganz offensichtlich kurz vor dem Brexit  - und kurz vor den amerikanischen Wahlen - dort die Talfahrt gebremst.


Nicolas hatte am Freitag einen einen schönen Mitschnitt des Handels vom Future des Dax gemacht. Sie sehen in diesem Filmchen deutlich, wie große Kaufpositionen unterhalb der 'Plunge Protection Line' geradezu abschreckend auf die Händler wirkten, die Dax gerne weiter verkauft hätten.


Mit herzlichem Dank: http://quantprint.webnode.fr


Mich beeindrucken immer wieder die inneren Strukturlinien, an denen die echten Marktentscheider aktiv werden. Es gibt in meinem Chart eine ganze Reihe von Linien, die tiefer, andere die höher liegen. Eine von diesen, die 'Beschleunigungslinie', wird voraussichtlich am Montag dafür sorgen, dass Dax am Morgen entweder kräftig verliert oder  - bei Erhalt - kräftig nach oben schnellt... Genau so, wie wir es das Jahr über verschiedentlich gesehen haben.  Alle weiterreichenden Entscheidungen werden vermutlich ins neue Jahr verschoben. Das hindert nicht, dass wir vielleicht rein "zufällig" noch ein neues Jahreshoch erleben werden. Man weiß es nicht. Ich nehme  an, dass man alles tun wird, um uns das Weihnachtsfest nicht zu verderben. Ja, hoffentlich!

Gesundheit und Wohlbefinden


PS: Achten Sie darauf, wie sich der Dollar Index verhält! Hier wird verhandelt, von welchen Anlageklassen Sie voraussichtlich profitieren werden. Oder bestellen Sie am besten gleich ein Abonnement von gittaa's. In meinem täglichen Börsenletter, der meist in der Frühe gegen 7.30 Uhr veröffentlicht wird, finden Sie nicht nur die entscheidenden Kursmarken für Dax zusammen mit einer Aufmerksamkeitslinie, sondern auch einen Blick  auf einige wichtige Einflussfaktoren.



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Sonntag, 16. Oktober 2016

Auf der Suche nach der verlorenen Tasse im Dax




Wenn jemand sich ungewöhnlich verhält, fragt man mit dem Volksmunde schon gerne einmal, wie es sich mit den Tassen in seinem Schrank verhält. Ich habe daher bei Dax zu Hause geforscht und bin fündig geworden: Eine Tasse von Versace.

"Wie, was?" werden Sie, liebe Leser, lachend fragen. Ich erkläre es sogleich. Ein Analyse der Formation seit August des Jahres hatte ein mögliches Doppeltop zur Erscheinung gebracht.

Um die Sache so richtig auf mich wirken zu lassen, stellte ich Dax auf den Kopf.




Wie man jetzt gut erkennt, handelt es sich in umgekehrter Betrachtung um einen Bottom mit einem ungewöhnlichen Henkel. Vielleicht möchte man behaupten "barock". Ein Bottom, wie auch ein Doppeltop, wird selten zerschlagen, wenn aber doch, wird die Aussage extrem zur Gegenmeinung verwandelt; aus bearish wird stark bullish und aus bullish wird stark bearish.


Für den Anleger droht, wenn die bullisher Seite gewinnt, keine Gefahr, ungemütlich wird es nur, wenn Dax seine gefasste Meinung behauptet und das tut, was er nach Meinung der Notenbanken nicht darf, fallen, schon gar nicht tief. Daher gilt es morgen und in den folgenden Tagen, den Kursmarken im Bereich der roten Linien Beachtung zu schenken. 10.430, 10.350, besonders aber 10.161 sind wichtig. Die erstgenannten Marken gelten als Warnungen, die letzte vielleicht als Lichtschalter. Wenn da einer kippelt, könnte es vorübergehend zu einem Stromausfall kommen. Sie, liebe Leser, wissen was ich meine.

So bleibt die Situation  nervenaufreibend, besonders dann, wenn es am Montag vielleicht zu einem Doji mit langem Docht und langer Lunte kommt. Die freischwebende Tageskerz vom Donnerstag wird, in dieser mittleren Lage im Chart, voraussichtlich keine Aussicht haben, ihr schwebendes Dasein zu verlängern. Im Zuge ihrer Einverleibung in das System könnte Dax auch tiefer als 10.350 Punkte fallen. Jede Schrecksekunde kann sehr schnell eine Gegenreaktion auslösen. Nach oben hinaus, über 10.588 Punkte, sollte Dax nicht mehr kommen, damit die Bullen endlich Ruhe geben. Es ist Aufgabe genug, Dax bis zum Freitag zwischen 10.161 und 10.535 Punkten zu halten.  Ist er geschickt, macht Dax es genau so. Er würde damit vorbereiten,  und das vollenden, was Sie in meinem Letter schon länger lesen. Die Trendmechanik wird zwar täglich frisch gepampert, was aber an den Alterungserscheinungen von Dax nichts ändert..... Nun, es soll auch Wunder geben. Dann steht Dax noch einmal auf, um spazieren zu gehen.......


An dieser Stelle unterbreche ich das kostenfreie Lesen. Es geht im Letter für meine Abonnenten ganz solide weiter, mit allen Kursmarken und Zusammenhängen der Finanzmärkte, so wie immer, heute mit einem Wort zu Gold und Silber, auch zum Euro und den amerikanischen Indizes.

Wollen Sie meinen spannenden Letter täglich lesen, müssten Sie, liebe Leser, sich zur Kasse bewegen. Sie würden sich den zahlreichen Abonnenten aus Europa und von Übersee anschließen und erführen täglich, welche Kursmarken nun entscheidend werden.

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Gesundheit und Wohlbefinden